Sybille Schmitz in: Fährmann Maria

Nach dem Tod des örtlichen Fährmannes entstehen wilde Gerüchte, der Fluss sei verflucht. Aus diesem Grund will niemand die Nachfolge des Mannes antreten, obwohl die Fähre dringend benötigt wird. Als die junge Maria, ein heimatloses Mädchen auf Arbeitssuche, in die Gegend kommt, nimmt sie den Posten ohne zu zögern an.

Aber schon in der ersten Nacht kommt es zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein verwundeter Soldat vom gegenüberliegenden Ufer bittet um Überfahrt, und kaum hat Maria den Mann geholt, da tauchen auch schon seine Verfolger aus dem Wald auf. Maria versteckt den Verwundeten im Fährhaus und setzt trotz der Rufe der Verfolger nicht über, um sie abzuholen. Nach einer Weile verschwinden die Männer wieder, und Maria kümmert sich um den Soldaten, wobei sie spürt, wie ihre Liebe zu ihm erwacht. In der folgenden Nacht wird sie erneut ans andere Ufer gerufen, diesmal von einem einzelnen Mann. Den Äußerungen des mysteriösen Fremden kann sie entnehmen, dass er gekommen ist, den Soldaten zu holen. Da Marias Versuche, ihn umzustimmen, scheitern, führt sie den Mann in das gefährliche Moor, um ihren Geliebten zu retten. Der Fremde versinkt im Sumpf – wird auch Maria sterben?

 

 

     

 

 

 

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